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		<title>Instrument des Jahres</title>
		<link>http://2010.instrument-des-jahres.de/</link>
		<description>Pressemitteilungen und -resonanz von Instrument des Jahres</description>
		<language>de</language>
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			<title>Instrument des Jahres</title>
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			<description>Pressemitteilungen und -resonanz von Instrument des Jahres</description>
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		<copyright>Copyright - Instrument des Jahres</copyright>
		
		
		<lastBuildDate>Fri, 14 Jan 2011 15:07:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Solo für den Streicher-Riesen</title>
			<link>http://2010.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/solo-fuer-den-streicher-riesen.html</link>
			<description>Kieler Nachrichten vom 28.10.10</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nacht des Kontrabass demonstrierte im Schauspielhaus alle Facetten des Instruments</p>
<p>Kiel. Ganz im Zeichen des diesjährigen „Instrumentes des Jahres“ stand die&nbsp; Nacht des Kontrabasses, die am Dienstag viele Neugierige ins Kieler&nbsp; Schauspielhaus lockte. In einer Kooperation zwischen dem Theater Kiel und dem Landesmusikrat präsentierten Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Kiel, des Schauspielhauses sowie der Meisterklasse Kontrabass an der&nbsp; Musikhochschule Lübeck Facettenreichtum und Vielseitigkeit des Instruments,&nbsp; das vielen nur als „Fundament des Orchesters“ bekannt ist. In Madrigalen des&nbsp; 16. Jahrhunderts überzeugten Leszek Dabrowski, Jella Grossmann, Benedikt Kany und Maxie von Neumann-Cosel – allesamt Lübecker Studenten des&nbsp; bekannten Kontrabassisten Jörg Linowitzki – mit vollsaftigem Streicherklang. Mit&nbsp; dem bekannten Kontrabass-Konzert des Russen Serge Koussevitzky bewies Benedikt Kany (am Klavier begleitet von Christian Ruvolo) eindrucksvoll, wie leidenschaftlich, anschmiegsam und melodramatisch der Streicher-Riese als&nbsp; Soloinstrument klingen kann.<br />Zahlreiche Jazz- und Blues- Interpretationen mit Saxophon und Gesang oder in&nbsp; anderen Formationen unterhielten die Besucher. Genannt sei das Duo Sax&nbsp; meets Bass – Wolfram Nerlich (Kontrabass) und Jens Tolksdorf (Saxophon), das&nbsp; die Hörer bis weit in die Nacht mit Werken wie Have you met Miss Jones&nbsp; begeisterte. Zahlreiche weitere Darbietungen zogen die Hörer auf&nbsp; verschiedenen Bühnen in ihren Bann und zeigten die Möglichkeiten des&nbsp; Kontrabasses in vielfältigsten Klangfarben, Techniken und Charakteren. Zudem informierte Wolfram Nerlich, Kontrabassist des Philharmonischen Orchesters&nbsp; Kiel, anschaulich-unterhaltsam über die verschiedenen Arten dieses Instruments anfassen und eine erste Streichversuche für das Publikum in den Pausen waren&nbsp; hierbei inklusive. <br />Als szenisches Highlight gab’s eine 40-minütige Kostprobe von Patrick Süskinds Der Kontrabass, dessen Premiere in der Regie von Anne Spaeter heute im&nbsp; Schauspiel-Studio gefeiert wird. „Doch“, so erklärte Klaus Marder, Präsident des&nbsp; Landesmusikrates, dem Publikum zuvor „es gibt nichts Geheimeres als eine&nbsp; Inszenierung vor der Premiere – also hinterher nichts weiter erzählen!“ So soll&nbsp; es auch hier gehalten werden. </p>
<p>von Anna Struck</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 13:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die tiefen Töne eines Streichers</title>
			<link>http://2010.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/die-tiefen-toene-eines-streichers.html</link>
			<description>Kieler Nachrichten vom 26.10.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kiel. Zum dritten Mal ruft der Landesmusikrat Schleswig-Holstein das Projekt Instrument des Jahres aus und stellt in der umfangreichen Veranstaltung Nacht des Kontrabasses heute im Schauspielhaus das Instrument vor. Den ist auch Patrick Süskinds berühmter Theatermonolog gewidmet, der am Donnerstag im Schauspielstudio Premiere hat.</p>
<p>Die verschiedenen Facetten des tiefen Streichinstruments soll die Veranstaltung präsentieren, so betonen übereinstimmend Klaus Volker Mader, Präsident des Landesmusikrats, Geschäftsführer Hartmut Schröder und Wolfram Nerlich, Mitglied des Kieler Philharmonischen Orchesters. So werden Studenten der Musikhochschule Lübeck Stücke vom Barock bis zur Gegenwart spielen, der Jazzbassist Thomas Großmann zeigt in einer Soloperformance die Möglichkeit der elektronischen Steuerung der Musik auf dem Kontrabass, Wolfram Nerlich selbst wird mit dem Saxophonisten Jens Tolksdorf akustischen Jazz spielen, und Orchesterkollege Heiko Maschmann wird zeigen, was die Modernen Karl-Heinz Stockhausen und John Cage für den Bass übrig haben. Dem Ruf des Instrumentes, das gemeinhin als reines Orchesterinstrument für die „Tuttischweine“ gilt, werden, so hofft man, diese Aktivitäten gut tun. Und Christian Kämpfer zeigt in einer Preview einige Szenen aus Süskinds Musikermonolog.<br />„Der Intendant“, erzählt Regisseurin Anne Spaeter, „wurde vom Landesmusikrat gefragt, ob das Kieler Theater nicht mit ein paar Kontrabass-Szenen zur Präsentationsveranstaltung beitragen könne. Da kam die Idee auf, gleich das ganze Stück mit Christian Kämpfer als frustriertem Musiker zu inszenieren, und Daniel Karasek hat mich gefragt, ob ich dazu nicht Lust hätte.“ Sie hatte. <br />Die 32-jährige, aus Kiel stammende Regisseurin, vor kurzem mit dem Joachim-Fontheim-Preis des Krefelder Theaters, einem Förderpreis für junge Regisseure, ausgezeichnet, sagt, sie habe den 1981 uraufgeführten und einst rauf und runter in der Republik gespielten Monolog nie auf der Bühne gesehen. Aber sie nahm den Auftrag als „eine tolle Chance an.“<br />Von der Bandbreite des Stücks fühlte sich Anne Spaeter angesprochen, von Komik und Tragik, von der Vielschichtigkeit der Emotionen und den menschlichen Abgründen, die in dem Stück offenbar werden. Eigentlich, fügt Dramaturg Jens Paulsen hinzu, sei Der Kontrabass ja nur auf einer Ebene ein Stück über einen Musiker, es gehe eher um zeitlose Themen, und Anne Spaeter spricht von der Abkapselung des Protagonisten. Und der „Sprachpartitur“ des Stücks, die sie fasziniert habe.<br />Für das Problem, wie man einen Menschen in einem schalldichten Raum, den das Stück vorsieht, zum Publikum sprechen lassen, die „vierte Wand“ also durchlässig machen könne, sagt Bühnenbildnerin Elisabeth Richter lächelnd, habe sie schon eine Lösung gefunden, und Anne Spaeter und Jens Paulsen nicken zustimmend. Aber verraten wollen sie noch nichts.</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 13:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein alter Bass, ein junges Talent</title>
			<link>http://2010.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/ein-alter-bass-ein-junges-talent.html</link>
			<description>Hamburger Abendblatt vom 18. Oktober 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Johannes Krüger und der Kontrabass - eine äußerst erfolgreiche Beziehung. Der 14-Jährige spielt ein Instrument, das ihn an Größe überragt, das Johannes aber mit seinem Talent und seiner Technik trotzdem schon virtuos beherrscht.</p>
<p>Der gebürtige Pinneberger lernte, bevor er auf Kontrabass umstieg, von 2003 bis 2005 Gitarre. Vor fünf Jahren wechselte er schließlich das Instrument - zum Glück für ihn und die Musikszene. Mit dem Kontrabass nahm er 2010 erstmals beim Wettbewerb &quot;Jugend musiziert&quot; teil und erspielte sich auf Anhieb einen 2. Preis und den Förderpreis der Sparkassenstiftung. Kammermusikalisch ist der junge Musiker ein Hans Dampf in vielen Gassen. Er spielt nicht nur in zwei Schulorchestern, sondern auch im Musikschulorchester Segeberg und im Norderstedter Sinfonieorchester. ...</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 11:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Drei Virtuosen am Kontrabass</title>
			<link>http://2010.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/drei-virtuosen-am-kontrabass.html</link>
			<description>Kieler Nachrichten vom 11.10.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kiel. Das Deckenlicht ist grell. Das kühle Ambiente mit den nüchternen Lamellen vor den Fenstern schadet jedoch der konzentrierten Atmosphäre im Vortragssaal der geschichtsträchtigen Düsternbrooker Villa im Niemannsweg nicht. Erstmals versucht die Hermann-Ehlers-Akademie in Zusammenarbeit mit der Kieler Konzertagentur ProArte und den Musikfreunden Kiel den Ort für ein klassisches Konzert zu nutzen.</p>
<p>Gespannt lauscht das Publikum zur Eröffnung einem Bachschen Arioso – in außergewöhnlicher Besetzung mit drei Kontrabässen. Sympathisch, charmant und in legerer schwarzer Kleidung begeistern die Weltklasse-Musiker des Bassiona Amorosa – bestehend aus preisgekrönten Studenten der Kontrabass- Meisterklasse von Prof. Klaus Trumpf an der Münchener Musikhochschule, Andrew Lee (Südkorea), Jan Jirmasek (Tschechien) und Ljubinko Lazic (Serbien) – an diesem Abend ihre Zuhörer.</p>
<p>So wie sie selbst auf ihrer Tournee „auf dem Weg von Berlin nach New York“ (in die Carnegie Hall) sind, ist auch ihr Programm eine Reise durch die Welt der Musik. Neben deutschen Volksliedern von Johannes Brahms und Heinrich Issac sowie Werken von Johann Sebastian Bach gibt das Trio eine Musette von Leopold Mozart, La paloma, tschechische Volkslieder, Kontrabass-Klassiker von Johannes Matthias Sperger und Werke aus dem Jazzbereich zum Besten.</p>
<p>Als charmanter Moderator führt Kontrabassist Jan Jirmaseks durch den Abend. Gleich zu Beginn etwa stellt er schmunzelnd klar, dass die Drei trotz internationaler Besetzung nicht etwa mit den drei Chinesen am Kontrabass zu verwechseln seien. Und als der gebürtige Tscheche eines seiner Solostücke als Reise ins temperamentvolle Spanien ankündigt, erklärt er, dass er seine Brille abnehmen müsse, da ihm diese dabei aufgrund der anspruchsvollen Technik schon einmal von der Nase geflogen sei: „Hoffentlich treffe ich dann noch die Töne“. Ein unterhaltsames, sympathisches und virtuoses Trio.</p>
<p>Den gelungenen Abend feiert auch das Publikum und entlässt die drei Virtuosen erst nach der zweiten Zugabe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von Nele Rißmann</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 09:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Meisterschüler am Kontrabass</title>
			<link>http://2010.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/meisterschueler-am-kontrabass.html</link>
			<description>Konzertankündigung in den Kieler Nachrichten vom 7. Okt. 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Virtuosen mit dem Kontrabass: Der Kontrabass wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein zum Instrument des Jahres gekürt und steht bei diesem Konzert im Mittelpunkt - das Kontrabass-Ensemble Bassiona Amorosa, das mit Meisterschülern der Hochschule für Musik München aus Osteuropa (Jan Jirmasek, Ljubinko Lazic) und Südkorea (Andrew Lee) besetzt ist, spielt Originals und Bearbeitungen, Klassisches plus Jazz und Pop, charmant moderiert von dem Tschechen Jan Jirmasek.</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 09:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Warten auf die Klangfarbe&quot;</title>
			<link>http://2010.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/warten-auf-die-klangfarbe.html</link>
			<description>Artikel in der FAZ (&quot;Jugend schreibt&quot;) über den Kontrabassbauer Heiner Windelband</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ausführliches Portrait über den Kontrabassbauer aus Bramsche ist in der FAZ-Online Ausgabe unter <a href="http://www.faz.net/s/RubF9F0C6B7630641BA8633358C2FCB6213/Doc~E4E38BE4B638146C09CDD2EAB0CFDEB84~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" >http://www.faz.net/s/RubF9F0C6B7630641BA8633358C2FCB6213/Doc</a> zu lesen.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 11:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Dozent mit dem Kontrabass</title>
			<link>http://2010.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/der-dozent-mit-dem-kontrabass.html</link>
			<description>Flensburger Tageblatt vom 15.6.2010 von Janina Pieper</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Musik spielt im Leben von Thomas Großmann  eine große Rolle – beruflich wie privat</strong></p>
<p>Wenn der Kontrabass plötzlich wie ein Schlagzeug klingt, dann steht  mit hoher Wahrscheinlichkeit Thomas Großmann dahinter. Der 45-jährige  Jazz-Kontrabassist spielt mit Zahnbürste, Kamm  und Drumstick auf dem Saitengerät, um so „auf natürlichem Wege“  Percussion- oder Schlagzeugtöne zu erzeugen. In seinem Soloprogramm  „Double The Bass“ sind seine Stücke zu hören. „Das Musizieren mit  Küchengeräten ist mittlerweile recht bekannt. Meine Idee ist ein  Nebenprodukt dieser Erfindung“, sagt Großmann. Hauptberuflich arbeitet  der Musiker seit fünf Jahren an der Universität Flensburg als Dozent im  Fachbereich Musik. Zudem leitet er die Big Band der Uni.</p>
<p>Geboren wurde Großmann 1964 im Schwarzwald. Er studierte  Orchestermusik in Hannover und Berlin, Musik-Erziehung  in Berlin und absolvierte eine Tontechnik-Ausbildung  in Berlin und Hamburg.</p>
<p>Auf einem Konzert, bei dem er als Gastmusiker auftrat, lernte er  seine Ehefrau Kirsten kennen. Sie war zufällig Zuschauerin. Lange lebten  sie in Berlin. 1997 zog das Paar, das heute vier Kinder hat, auf einen  Resthof nach Freienwill. „Wir sind vor allem wegen der Kinder aus Berlin  weggegangen. Der Reiz an dem ländlichen Leben ist die kinderfreundliche  Umgebung“, erzählt Großmann.</p>
<p>Doch auch andere Gründe zogen die Familie aufs Land. Vor fünf Jahren  errichtete das Ehepaar dort „Antons kleine Welt“, eine Kombination aus  Musikschule, Tonstudio und Theater. „Die Bauart des Hauses ermöglichte  uns, eine großzügige Musikschule einzurichten. In der Stadt wäre das,  was wir jetzt machen, nicht möglich. Hier haben wir keine Nachbarn, die  das Musizieren nervt, und wir werden nicht durch Straßenlärm gestört.  Zudem ist die Musikschule eine tolle Möglichkeit, das Haus zu beleben“,  erzählt Großmann. Mittlerweile nehmen bei ihnen rund 80 Personen,  hauptsächlich Kinder, Musikunterricht. Die jüngsten Schüler sind sechs  Jahre alt – die Älteste ist Mitte 60. Neun Lehrer unterrichten Geige,  Bratsche, Cello, Flöte, Klarinette, Oboe, Saxophon, Gitarren, Keyboard,  Klavier und Schlagzeug. In dem Tonstudio des Hauses spielte schon Jazz-  Prominenz wie Knut Kiesewetter.</p>
<p>Auf einer kleinen Bühne im Gebäude finden Theateraufführungen statt,  geschrieben von Kirsten Großmann. Sie ist Leiterin der Fördeschule in  Tarp und unterrichtet Musik und Bewegung an der Uni Flensburg. Auch die  Herzen der vier Kinder schlagen für die Musik: Tochter Jella (21)  studiert Kontrabass in Lübeck. Sohn Finn (18) unterrichtet Saxophon- und  Oboe in „Antons kleiner Welt“. Sohn Glenn (14) spielt Kontrabass und  die Kleinste, Talea (9) spielt Schlagzeug. Ausgleich zur Musik und zur  Arbeit findet Großmann in der Bewirtschaftung seines Hofes: „Die sechs  Hektar Land des Resthofes sind eine Verpflichtung, jedoch auch ein  toller Ausgleich zur Arbeit.“</p>
<p>Dieses Jahr wurde der Kontrabass vom Landesmusikrat zum Instrument des  Jahres 2010 in Schleswig-Holstein gekürt. „Das  Jahr soll etwas zum Verständnis von Instrumenten beitragen, vor denen  Menschen hohe Hemmschwellen haben. Beispielsweise wissen viele gar  nicht, dass es auch Kinder-Kontrabässe gibt“, so  Großmann.</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 15:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kammerorchester der Uni in Ekstase</title>
			<link>http://2010.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/kammerorchester-der-uni-in-ekstase.html</link>
			<description>KN vom 30.1.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast fünfzig studentische Musiker des Kammerorchesters der Kieler Universität sorgten an zwei Abenden für gut besuchte, musikalisch mitreißende Semesterkonzerte im Kieler Schloss. Der Dirigent Klaus Mader lud nach Mendelssohns Hebriden-Ouvertüre Beethovens Siebte Symphonie A-Dur emotional auf und präsentierte es in breit gefächerter Dynamik. Überragendes Stilmittel der Komposition ist der Rhythmus, weshalb Richard Wagner sie auch als „Apotheose des Tanzes“ bezeichnete. Das Orchester und dessen Bläser überschlugen sich geradezu in geistesgegenwärtiger Darbietung der unterschiedlichen rhythmischen Finessen und sorgten für jubelndes&nbsp; Lebensgefühl. Im Kontrast zu den schnellen, ekstatischen Sätzen stand der von Schwermut und Weltschmerz erfüllte, trauermarschartige zweite Satz.&nbsp; Lesenswert war auch Maders ausführliche Analyse des Werks in seinem Programmheft.</p>
<p>Das Jahr 2010 ist vom Landesmusikrat als „Jahr des Kontrabasses“ ausgerufen worden. Das Uni-Orchester präsentierte deshalb zwei Kompositionen des Verdi-Zeitgenossen Giuseppe Bottesini aus Parma, der dem Kontrabass besondere Aufmerksamkeit schenkte. Der vielfältig engagierte Kieler Philharmoniker Heiko Maschmann trug darum zunächst das dreisätzige Kontrabasskonzert h-Moll des Italieners vor. Das Melodische und die sinnliche Eleganz darin verloren hier,&nbsp; typisch italienisch, nie ihre Rechte. Zusammen mit dem brillanten Duo-Partner, dem Geiger Rüdiger Debus, boten der nicht ganz so durchsetzungskräftige Maschmann und das Orchester Bottesinis Duo concertant, hier in der Bearbeitung für Violine und Kontrabass, bei dem beide Partner ihre virtuosenMöglichkeiten gekonnt ausspielten.</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Kontrabass steigt zum Instrument des Jahres auf</title>
			<link>http://2010.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/der-kontrabass-steigt-zum-instrument-des-jahres-auf.html</link>
			<description>Kieler Nachrichten vom 27. Januar 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als „Mangel-Instrument“ titulieren Klaus Mader, Präsident des Landesmusikrates Schleswig-Holstein, und der Vizepräsident der Lübecker Musikhochschule, Jörg Linowitzki, den Kontrabass. Dabei hegen sie beide keinerlei Zweifel an den sonoren klanglichen Qualitäten und der großen Bedeutung als tönendes Fundament der Musik. Vielmehr beklagen sie, dass die „tragende Rolle“ des größten Streichinstruments besonders im deutschen Norden verkannt wird. Die Ernennung zum „Instrument des Jahres 2010“ soll das nun grundlegend ändern.</p>
<p>Jörg Linowitzki, Kontrabass-Professor und ehemaliger NDR-Sinfoniker, will alles daran setzen, die „katastrophale“ Nachwuchssituation im Norden zu ändern, damit Mader und andere Dirigenten nicht mehr zu beklagen haben, dass in nichtprofessionellen Orchestern Kontrabassisten verzweifelt gesucht sind. „Wir haben 18 Musikschulen im Land und längst nicht überall wird Kontrabass-Unterricht angeboten“, so Linowitzki. Ungefähr zehn freiberufliche Lehrer schulten dort derzeit lediglich jeweils einen bis maximal zwölf Schüler. Außerdem fehle es an Instrumenten, die potenzielle Geldgeber für jeweils 1800 Euro zur Verfügung stellen könnten. „Die gibt es auch in kleineren Maßen, so dass bereits Acht- bis Zehnjährige mit der Ausbildung beginnen können.“ In Schulklassen will Linowitzki selber verstärkt Werbung machen für ein Instrument aus der ehrwürdigen Gamben-Familie, das in Klassik, Pop, Jazz und der Schrammel-Band gleichermaßen Eindruck macht und schon nach relativ kurzer Übephase zum Mitspielen befähige.</p>
<p>Finanziert wird das Projekt wieder von privater Seite: Partner seien erneut die Sparkassen des Landes und die Possehl-Stiftung in Lübeck, so Mader. Medienpartner ist der NDR. Die Landesregierung spendet Rückenwind: Die Beauftragte für Kultur, Caroline Schwarz, fühlt sich erklärtermaßen als „Patentante“ eines erfolgreichen Projekts, das nach den Anschubjahren mit Klarinette (2008; Schirmherrin: Sabine Meyer) und Trompete (2009; Schirmherr: Matthias Höfs) nun endgültig zur schönen Tradition gereift sei. Der Landesmusikrat bündelt die vielfältigen Konzert-Aktivitäten. Mader dirigiert schon in dieser Woche (am 28. und 29. Januar) im Kieler Schloss das Kontrabasskonzert von Bottesini. Solist ist der Kieler Philharmoniker Heiko Maschmann. Das Landesjugendorchester erarbeitet mit Linowitzki am Bass das Koussevitzky-Konzert. Und das von Daniel Karasek geleitete Theater Kiel steuert in der kommenden Saison gern das obligatorische Stück Der Kontrabass von Patrick Süßkind bei. Dann steigt im Schauspielhaus auch eine „Nacht des Kontrabasses“. </p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Jahr im Zeichen des Kontrabasses</title>
			<link>http://2010.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/ein-jahr-im-zeichen-des-kontrabasses.html</link>
			<description>Flensburger Tageblatt vom 26.1.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Landesmusikrat kürt „Instrument des Jahres 2010“ / Popularität soll gesteigert und Nachwuchsproblem beseitigt werden</strong></p>
<p>Warme, weiche, beinahe wehmütige Klänge dringen aus dem riesigen Resonanzkörper. Während Jörg Linowitzki die Saiten zupft, verschwindet er fast hinter seinem mannshohen Kontrabass. In seinem Gesicht spiegelt sich die Liebe und Leidenschaft zu diesem Instrument wider: „Ist es nicht ein besonderes Klangerlebnis?“ ruft er seinen Zuhörern begeistert zu. Der Professor für&nbsp; Kontrabass und Prorektor der Musikhochschule Lübeck scheint Leidenschaft genug zu haben, um ein eher unbekanntes Musikinstrument den Schleswig-Holsteinern näher zu bringen.</p>
<p>Nach der Klarinette im Jahr 2008 und der Trompete im vergangenen Jahr wurde gestern in Kiel der Kontrabass vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein zum Instrument des Jahres 2010 gekürt. Jörg Linowitzki ist Schirmherr dieses Projektes. </p>
<p>Der Kontrabass steht innerhalb eines Orchesters meist eher im Hintergrund. Vielleicht ist das der Grund dafür, warum er sich zum „Mangelinstrument“ entwickelt hat. „Die Situation des Nachwuchses ist bundesweit nicht gut, im Norden sogar katastrophal“, sagt Linowitzki. Es gebe keinen einzigen fest angestellten Kontrabass-Lehrer an schleswig-holsteinischen Musikschulen, kaum Instrumente, weniger als 100 Schüler, die landesweit das Spielen lernen.</p>
<p>Grund dafür: Unwissenheit über die Möglichkeiten des Kontrabasses, vermutet Linowitzki. Die meisten Kinder würden das Streichinstrument nicht einmal kennen. „Wenn ich mit dem Zug oder Bus unterwegs bin, rufen die ‚Guck mal – der hat aber eine große Gitarre‘“, erzählt der ehemalige Solobassist des NDR-Sinfonieorchesters. Dabei sei das Spielen schnell und einfach zu erlernen, die Körperhaltung dabei sehr natürlich und „nicht so verkrampft wie bei der Geige“. Nach nur kurzer Zeit könne man mit anderen zusammen Musik machen, in der Streichergruppe, im Schulorchester oder an der Musikschule.</p>
<p>„Der Kontrabass spielt genreübergreifend eine tragende Rolle – ob in der Klassik, in der Pop-Musik oder im Jazz“, sagt Klaus Volker Mader, Präsident des Landesmusikrates. Wie ein roter Faden soll sich das Streichinstrument in diesem Jahr durch die ganze Bandbreite des musikalischen Lebens in Schleswig-Holstein ziehen. Ziel des Projektes „Instrument des Jahres 2010“ ist es, die Popularität der „großen Gitarre“ zu steigern und die Aufmerksamkeit für die musikalischen Aktivitäten im Land zu erhöhen. </p>
<p>Jörg Linowitzki spielt dabei eine ganz besondere Rolle: „Ich will den Menschen das Instrument näher bringen.“ Er geht in die Schulen, bietet Workshops an, organisiert und gibt Konzerte. Im Nordkolleg Rendsburg wird der Bassist „Kontrabass für Nicht-Kontrabassisten“ unterrichten, im Schauspielhaus Kiel soll Patrick Süskinds Bühnenstück „Kontrabass“ aufgeführt und im Kreis Herzogtum Lauenburg eine Kontrabass-Klasse gegründet werden. </p>
<p>Jörg Linowitzki und der Landesmusikrat haben ehrgeizige Pläne. Warum das ganze Engagement? „In einem Orchester gibt es keinen Klang ohne den Kontrabass. Er ist das Fundament“, sagt Linowitzki. Der Bassist blickt optimistisch in das Jahr seines Instrumentes: „Ich bin mir sicher – es lohnt sich!“ Ihm glaubt man das sofort. </p>
<p>Anne Lammers</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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